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Das Wunder des ewigen Lebens

 

08.01.2008

Das Wunder des Lebens

„Los, seit ihr bereit! Mein neuer Schützling kommt bald auf die Welt und ich möchte, dass alles für seinen reibungslosen Eintritt in das Leben vorbereitet ist.“
Emanuel war schon ganz aufgeregt. Vor nicht ganz einem Jahr hatte Gott ihm mitgeteilt, dass er als Schutzengel für einen neuen Erdenbürger namens Kerstin vorgesehen sei. Der Herr ließ keinen Zweifel daran, dass dies eine höchst verantwortungsvolle Aufgabe war, denn Kerstin hatte sich einiges vorgenommen. Sie würde das Leben vieler Menschen berühren, ganz zu schweigen von dem enormen Lernpensum, das sie sich auferlegt hatte. Darum war eine umsichtige Führung und Lenkung ihrer Schritte unerlässlich.
 
Neun Monate lang wich Emanuel nicht von ihrer Seite. Er beaufsichtigte Kerstins Entwicklungsschritte, beruhigte sie, wenn es ihr nicht schnell genug ging, was leider recht häufig der Fall war und stand selbstverständlich auch in regem Austausch mit den Schutzengeln, die ihre Eltern begleiteten. Jetzt war es endlich soweit. Er schärfte seinen Helfern zum wiederholten Male ein, wie wichtig eine gelungene Geburt für das weitere Erdendasein war, denn Mutter und Kind machten sich bereit, für diese erste große Prüfung des Lebens.
 
Die Fahrt zum Krankenhaus gestaltete sich problemlos. Der Wettergott sorgte für optimale Fahrbedingungen und alle Engel arbeiteten Hand in Hand, so dass sie wohlbehalten ankamen. Während der ganzen Zeit redete Emanuel beruhigend auf Kerstin ein, denn er wusste aus ihrem Schicksalsplan, dass sie zwar auf der einen Seite sehr ungeduldig sein konnte, auf der anderen Seite aber auch zu Ängstlichkeit und Zögerlichkeit neigte ,wenn sie neue Erfahrungen machen sollte.
 
Er half ihr soweit es in seiner Macht stand. So bestellte er Engel herbei, die den Kreißsaal in eine einladende Energie hüllten. Der Hebamme stellte er zwei Helfer zur Seite. Sie hatte am heutigen Tage viel zu tun und drohte, zu ermüden. Auch Kerstins Mutter bekam Unterstützung von mehreren guten Geistern, denn ihre Kräfte begannen aufgrund der großen Anstrengung langsam zu schwinden. Dies war ihre erste Geburt, darum war sie sich ganz und gar nicht sicher, ob sie wirklich alles richtig machte. Und auch dem Vater wurde ein Engel zur Seite gestellt, damit er die Zeit des Wartens besser überstand.
Doch die Hauptaufmerksamkeit bekam Kerstin selbst. Gedanken der Zuversicht und des Vertrauens führten sie Stück für Stück durch den Geburtskanal. Am Ende einer jeden Wehe wäre sie am liebsten wieder zurückgerutscht, aber die liebevolle Unterstützung aller Helfer lockte sie immer weiter voran. Am Ende siegte Kerstins Neugier auf das Leben und nach zwölf Stunden trat sie mutig in die Welt hinaus.
 
Emanuel sah, wie in diesem Moment Wellen von Licht und Liebe in den Raum strömten. Das geschah jedes Mal, wenn eine Seele den Schritt in das irdische Leben vollzog, denn diese Energie unterstützte die Menschen dabei, eine liebevolle Bindung zu dem neuen Erdenbürger herzustellen. Er war sich bewusst, dass die Anwesenden das strahlende Licht wohl nicht sehen konnten, hoffte aber, dass es trotzdem ihre Herzen berühren würde.
 
Kerstin konnte gar nicht anders als die sich endlich lösende Anspannung und die Freude über ihre geglückte Geburt lauthals hinaus zu schreien. Doch nach einer Weile schlief sie erschöpft aber zufrieden in den Armen ihrer Mutter ein. Sie hatte ein langes Leben vor sich, da konnte sie es ruhig langsam angehen lassen.
 
Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, bedankte Emanuel sich bei allen Lichtwesen, die ihn und seinen Schützling so liebevoll unterstützt hatten. Und wie Gott es von ihm gewünscht hatte, wich er von nun an keinen Tag mehr von der Seite dieser mutigen Seele, die sich aufgemacht hatte, das Leben zu erforschen.
 
 
           
 
 
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