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Der Traum vom ewigen Leben

 

28.11.07
 
Mein Traum vom ewigen Leben
 
Schon von jeher hatte ich das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Meine Artgenossen kamen mir immer so farblos und langweilig vor, während ich – bissfest und zuckersüß – sofort alle Aufmerksamkeit auf mich zog. Ich spürte, mein Dasein war zu etwas Höherem berufen. Darum beschloss ich, ewig zu leben.
 
Die Tage zogen dahin. Ich bemühte mich, möglichst viel Sonne abzubekommen und den Regen zu meiden, so gut es eben ging - und wartete. Doch meine Reifezeit näherte sich dem Ende, ohne dass etwas Herausragendes passierte. Ich wurde gepflückt – wie alle anderen, gewaschen – wie alle anderen, gemostet, gekeltert und schließlich in eine Flasche gefüllt – auch wie alle anderen.
Naja, dachte ich, zu mindestens ist deine Reise noch nicht zu Ende. Ein großer Teil deiner Brüder und Schwestern wird immerhin gleich gegessen oder wegen irgendwelcher Dellen und Quetschungen einfach nur „entsorgt“. Du dagegen liegst in aller Ruhe in einem Regal – und wirst ewig leben; wenigstens bis auf weiteres.
 
Doch seit heute ist es plötzlich vorbei mit der Ruhe. Jemand kam in den Keller und begutachtete die Flaschen, sortierte einige aus und nahm andere, darunter auch meine, mit. Was geht hier vor? Sollte das das Ende meines „ewigen Lebens“ sein? Ich hatte es doch geschafft oder etwa nicht …
 
Es stimmt, was man sagt. Im Angesicht des Todes zieht das gesamte Leben an einem vorbei. Das war’s! Ende! Aus! Finito!. Ich befinde mich in einem Weinglas und warte darauf, dass der Mensch, der das Glas in Händen hält, den entscheidenden Schluck nimmt, um mein Dasein ein für alle mal auszulöschen.
 
Doch, was ist das. Unruhe kommt auf, ich schwappe in meinem Glas hin und her und oh weh, ich falleeeeee…..
 
Wo bin ich? Es ist so weich. Ist das der Himmel? Nein, Leute laufen hektisch umher. Ich sehe etwas auf mich zukommen. Das ist ein Lappen. Ich höre Wortfetzen: Teppich, weiß, nie wieder raus.
Kann das wirklich wahr sein? Ich bin auf einem weißen Teppich gelandet. Jeder weiß, dass Rotweinflecken für die Ewigkeit halten. Ich habe es also tatsächlich geschafft. Ich werde ewig leben.
 
 
 
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